Turmdeckelschnecke an der Scheibe eines Aquariums

Turmdeckelschnecken: Melanies tuberculata Haltung

Name (deutsch): Turmdeckelschnecke 
Name (latein): Melanies tuberculata  
Größe: bis zu 3,5cm 
Herkunft: weltweit
Temperatur: 4-30° Celsius  
GH: 5°-22° dGH
KH: 3°-20° dKH
pH: 6.5-8.5
Typ: Kalt- und Warmwasser

Turmdeckelschnecke an der Scheibe eines Aquariums
Turmdeckelschnecke an der Scheibe eines Aquariums

Turmdeckelschnecken im Kurzprofil

Die Turmdeckelschnecke, Melanies tuberculata, ist ein Pflegling, von dem man relativ wenig mitbekommt. Bei den Tieren handelt es sich um nachtaktive, im Bodengrundlebende Schnecken. Die Tiere werden im Hobby auch als TDS verkauft und gehandelt. 

Die Tiere können eine Größe von bis zu 3,5 Zentimetern erreichen und besitzen im Gegensatz zu beispielsweise den Posthornschnecken einen Deckel mit dem sie in der Lage sind, das Gehäuse abzuschließen. Das Gehäuse der TDS ist in der Regel braun, grau gefärbt und der Körper ist grau. Auf dem spitz zulaufenden Gehäuse finden sich dunkle Punkte und Streifen. Mit steigendem Alter erscheinen die Gehäuse der Turmdeckelschnecken weiß, da sich auf dem Gehäuse Kalk ablagert. 

Turmdeckelschnecken Haltung

Da die Schnecken im Bodengrund leben, verwerten sie Abfallprodukte, die sie dort finden. Allerdings bewegen sie sich auch aus dem Bodengrund heraus, wenn es Futter gibt, welches in der Regel ohne Probleme angenommen wird.

Die Tiere lassen sich problemlos im Aquarium ab 15 Litern halten. Problematisch können allerdings zu dicht bepflanzte Becken sein, in denen die Schnecken keinen Weg mehr in den Bodengrund finden. Allgemein fällt es den Turmdeckelschnecken einfacher sich im leichten Bodengrund wie Sand oder Soil zu vergraben als in Kies oder feinem Lavagranulat. Die Schnecken stellen keine weiteren Ansprüche an ihr Aquarium und sind absolut unkompliziert in der Haltung.

Vermehrung von Melanies tuberculata  

Auch bei der Turmdeckelschnecke handelt es sich um einen unkomplizierten Pflegling, der sich im Aquarium problemlos vermehrt. Auch ein Zufüttern der Tiere ist in der Regel nicht nötig. Die Tiere vermehren sich über Jungfernzeugung bei der alle paar Wochen ein genetisches Abbild der Mutterschnecke geworfen wird.