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Nano Aquarium Heizung: Brauche ich eine Heizung?

In der Aquaristik sind Stabheizer und Kabelheizungen seit je her etabliert. Ob du eine Heizung in deinem Nano Aquarium brauchst, hängt von deinem Besatz ab und natürlich auch von den vorliegenden Bedingungen.

Brauche ich eine Heizung im Nano Aquarium? 
So funktioniert eine Aquarienheizung
Diese Probleme können mit der Aquarienheizung auftreten

Digitales Thermometer am Aquarium

Brauche ich eine Heizung im Nano Aquarium? 

Tropische Aquarium haben in der Regel eine Wassertemperatur von 22 bis 30 Grad. Die Temperatur die in eurem Becken herrscht ist vor allem von eurem Besatz abhängig. Um beispielsweise Red Fire Garnelen zu pflegen, reicht in der Regel bereits eine Temperatur ab 20 Grad aus. Willst du gerne einen Kampffisch pflegen benötigst du 24 bis 26 Grad. Sulawesi Garnelen und Schnecken bevorzugen Temperaturen ab 28 Grad. Hast du dich entschieden, welche Tiere du pflegen möchtest kontrolliert mithilfe eines Thermostates, welche Temperatur bei dir ohne zusätzliche Heizung erreicht wird.

Wohnst du beispielsweise in einer Dachgeschosswohnung, brauchst du mitunter keine zusätzliche Heizung, wohnst du im Souterrain oder deine Anlage befindet sich im Keller, benötigst du vermutlich eine Heizung, um dauerhafte 26 Grad zu realisieren. Eine Heizung im Becken hat den Vorteil, dass sie dir eine dauerhafte Temperatur im Becken sichert. Grade bei empfindlichen Bewohnern ist dies ein wichtiger Faktor um die Tiere artgerecht zu halten. 

Aus eigenen Erfahrung: In den Becken die ich bisher hatte habe ich nicht mit Aquarien Heizstäben gearbeitet. Die meisten Zwerggarnelen benötigen keine hohen Temperaturen und auch viele Fische lassen sich bereits um 24 Grad halten.

So funktioniert eine Aquarienheizung

Der Stabheizer in der Aquaristik ist vom Prinzip mit einem Tauchsieder vergleichbar, jedoch produziert die Aquarienheizung deutlich weniger Wärme und das Heizelement ist von Glas umgeben. Im Inneren des Glaskörpers befindet sich ein Heizelement welches mit einem entsprechenden Temperaturregler auf eine Temperatur eingestellt wird. Sobald die Temperatur im Wasser erreicht ist, schaltet sich die Heizung wieder ab.

Dies macht die Heizung den ganzen Tag um so die Temperatur auf einer konstanten, eingestellten Temperaturvorgabe zu halten. Mit einem entsprechenden Temperatur-Controller lassen sich an zwei unterschiedlichen Stromkreisen ein Heiz- und ein Kühlungselement anbringen die aufeinander reagieren können. Dies lässt dann eine präzise Temperatursteuerung im Aquarium zu.

Im Aquarium können auch Heizkabel verwendet werden. Diese funktionieren am Ende ähnlich wie der Stabheizer nur sind sie deutlich kompakter und besitzen in der Regel keine Temperatursteuerung. Im inneren eines Silikonmantels befindet sich ein Kabel, welches sich bei Stromzufuhr erhitzt und die Wärme nach Außen abgibt. 

Diese Probleme können mit der Aquarienheizung auftreten

Aquarienheizungen können auch zur Gefahrenquelle werden. Die Heizung kennt zwei Zustände: AN und AUS. Wenn der Temperaturregler am Heizelement kaputt ist, kann es passieren das der Aquarienheizer unkontrolliert hoch heizt und das Wasser zu warm für deinen Besatz wird. 

Selbes kann auch nach unten hin passieren. Fällt die Heizung aus und du bekommst es nicht mit, kann das Wasser zu kalt werden und euer Besatz stirbt. Daher empfiehlt es sich irgendeine Form von digital Thermometer zu haben um die Temperatur im Aquarium dauerhaft zu kontrollieren. 

Gefährlich kann eine Überhitzung auch dann werden, wenn das Glas Element des Heizstabes kaputt geht und es einen Kurzschluss im Aquarium gibt. Dies ist aber ein Fall der sehr selten eintrifft 🙂